Solarkabel Verlängerung 4 mm² mit MC4 schwarz
- Beidseitig MC4 · steckfertig
Solarkabel als Meterware, fertig konfektionierte MC4-Verlängerungen und AC-Anschlusskabel. Drei Sorten, die man nicht verwechseln sollte.
Der Unterschied ist nicht die Länge, sondern welche Art Strom durchgeht und welcher Stecker dran sitzt. Verwechselt wird das regelmäßig, weil alles „das Kabel“ heißt.
Gleichstromseite, zwischen Modul und Wechselrichter. Beidseitig mit MC4 konfektioniert, also nur einstecken. Für die meisten Balkonkraftwerke ist das die richtige Wahl – kein Crimpen, kein Werkzeug.
Wechselstromseite, vom Wechselrichter oder Speicher zur Steckdose. Die Stecker sind herstellerspezifisch – ein Hoymiles-Kabel passt nicht an einen Marstek. Auf jeder Karte steht, wofür es gedacht ist.
Für längere Strecken und größere Anlagen. Ohne Stecker, die konfektionierst du dir mit MC4-Steckern selbst. Rot ist Plus, schwarz ist Minus – bestell beides.
Das Solarkabel führt Gleichstrom vom Modul zum Wechselrichter und endet in MC4-Steckern. Das AC-Kabel führt Wechselstrom vom Wechselrichter zur Steckdose und hat den Stecker des jeweiligen Herstellers. Vertauschen kann man sie nicht, sie passen schlicht nicht ineinander.
Für ein Balkonkraftwerk reicht 4 mm² fast immer. 6 mm² lohnt sich bei langen Strecken oder mehreren Modulen in Reihe. Bei den üblichen fünf bis fünfzehn Metern ist der Unterschied im Verlust so klein, dass er den Aufpreis selten rechtfertigt.
Rot ist die Plusleitung, schwarz die Minusleitung. Bei Meterware brauchst du beide, jeweils in derselben Länge. Bei den fertigen Verlängerungen ist das Paar schon zusammen.
Das hängt am Hersteller. Wir führen Kabel für Hoymiles-Wechselrichter in 5, 10 und 15 m und für Marstek-Speicher in 3 m. Wenn du unsicher bist, schick uns das Modell – dann sagen wir dir, welches passt.
Miss den Weg ab, den das Kabel wirklich nimmt, nicht die Luftlinie. Um die Ecke, am Geländer entlang, durch die Fensterdurchführung – das summiert sich. Und rechne einen Meter Reserve dazu: kürzen ist leichter als verlängern.
Kabel sind der billigste Posten einer Anlage und der häufigste Grund, warum sie am Wochenende nicht fertig wird. Drei Dinge sind zu klären: welche Art, welcher Querschnitt, welche Länge.
Alles zwischen Modul und Wechselrichter ist Gleichstrom und trägt MC4-Stecker. Alles dahinter ist Wechselstrom und trägt den Stecker des Herstellers. Wer ein AC-Kabel für die Modulseite bestellt, kann es nicht anschließen – die Stecker passen nicht ineinander, was in dem Fall ein Glück ist.
Für ein Balkonkraftwerk mit zwei Modulen reicht eine fertige Verlängerung: einstecken, fertig. Meterware lohnt sich ab dem Punkt, an dem du mehrere Stränge über längere Strecken führst – dann wird der Meterpreis relevant, und du brauchst ohnehin MC4-Stecker zum Selbstkonfektionieren.
Dickeres Kabel heißt weniger Widerstand und damit weniger Verlust auf der Strecke. Das zählt aber erst bei Länge: auf zehn Metern kostet 4 mm² gegenüber 6 mm² Bruchteile eines Prozents. Auf fünfzig Metern und mit mehreren Modulen in Reihe sieht das anders aus.
Rot ist Plus, schwarz ist Minus. Bei Meterware bestellst du beide Farben in gleicher Länge. Das ist keine Formalie: bei einer Anlage, die später jemand anders anfasst, ist die Farbe die einzige Information darüber, was in der Leitung liegt.
Solarkabel liegen draußen, oft ohne Schatten, und sollen so lange halten wie die Module. Normales Installationskabel aus dem Baumarkt wird unter UV-Licht spröde und reißt nach wenigen Jahren. Der Aufpreis für echtes Solarkabel liegt im Cent-Bereich je Meter.