Marstek CT003 Smart Meter mit P1- und IR-Anschluss
- P1- und IR-Anschluss
Ein Smart Meter misst, was dein Haushalt gerade zieht. Erst damit gibt ein Speicher genau so viel ab, wie gebraucht wird – und kann auf stündliche Strompreise reagieren.
Die meisten Smart Meter sprechen nur mit den Geräten ihres eigenen Herstellers. Die Ausnahme steht unten.
Der CT002 misst mit Klemmwandlern am Zählerkasten, der CT003 liest zusätzlich über den P1-Anschluss und per Infrarot aus – letzteres ohne Eingriff in die Verkabelung.
Bei den größeren Solarbanks liegt das Smart Meter bei. Einzeln braucht man es beim Nachrüsten oder wenn der Hausanschluss dreiphasig ist – dann die Gen 2.
Das Messgerät für die STREAM-Reihe. Ohne ihn arbeitet der Speicher nach Zeitplan statt nach tatsächlichem Verbrauch.
Der Shelly Pro 3EM misst dreiphasig bis 120 A und hängt an keinem Ökosystem. Die Wahl, wenn du selbst automatisieren willst oder Geräte verschiedener Hersteller kombinierst.
Für den Grundbetrieb nicht – ein Speicher lädt und entlädt auch ohne. Interessant wird es bei zwei Dingen: wenn du Einspeisung vermeiden willst, weil der Speicher sonst mehr abgibt als der Haushalt braucht, und wenn du einen dynamischen Stromtarif hast.
Bei Klemmwandlern, die im Zählerschrank sitzen: ja. Geräte, die nur über den P1-Anschluss oder per Infrarot am Zähler auslesen, kannst du selbst anbringen – da wird nichts verdrahtet.
Nein. Bis auf den Shelly sprechen alle hier nur mit den Geräten ihres eigenen Herstellers. Welches zu deinem Speicher gehört, steht auf jeder Karte.
Das hängt an deinem Hausanschluss, nicht am Speicher. In den meisten Einfamilienhäusern liegen drei Phasen an. Ein einphasiges Messgerät sieht dann nur ein Drittel des Verbrauchs – der Speicher regelt entsprechend falsch.
Der Preis ändert sich stündlich. Mit Smart Meter lädt der Speicher in den billigen Stunden aus dem Netz und gibt ab, wenn Strom teuer wäre. Das ist der Punkt, an dem ein Speicher auch von November bis Februar arbeitet statt stillzustehen.
Ein Speicher ohne Messung ist ein Speicher, der rät. Er weiß, wie voll er ist, aber nicht, was das Haus gerade braucht. Das Smart Meter liefert genau diese Zahl – und macht aus einem Solarspeicher ein Gerät, das auch im Winter Geld spart.
Ein Speicher ohne Smart Meter entlädt nach Zeitplan oder mit einer festen Leistung. Zieht der Haushalt gerade weniger, geht der Rest ins Netz – für eine Vergütung, die deutlich unter dem liegt, was dich eine Kilowattstunde kostet. Mit Messung gibt er genau so viel ab, wie in dem Moment verbraucht wird.
Marstek, Anker und EcoFlow bauen ihre eigenen Messgeräte, und die sprechen nur mit den eigenen Speichern. Wer herstellerübergreifend automatisieren will, kommt am Shelly Pro 3EM nicht vorbei – er hat eine offene Schnittstelle und hängt an keinem Ökosystem.
Drei Wege, denselben Wert zu bekommen. Klemmwandler legen sich um die Leitungen im Zählerschrank – genau, aber Sache einer Elektrofachkraft. Der P1-Anschluss ist die Datenschnittstelle moderner Zähler, ein Stecker genügt. Infrarot liest die Anzeige optisch aus und braucht überhaupt keinen Eingriff.
In den meisten Einfamilienhäusern liegen drei Phasen an, und Herd, Wärmepumpe oder Wallbox hängen daran. Ein einphasiges Messgerät sieht davon nur einen Teil. Wenn du nicht sicher bist, was bei dir anliegt: Zählerschrank aufmachen, Foto schicken.
Bei einem Festpreistarif spart das Smart Meter die vermiedene Einspeisung – solide, aber überschaubar. Bei einem dynamischen Tarif wird es zum eigentlichen Hebel: der Speicher kauft nachts billig ein und deckt damit die teuren Stunden ab, unabhängig davon, ob die Sonne scheint.