Balkonkraftwerk Komplettsets
Steckerfertige Komplettsets

Balkonkraftwerk Komplettsets

Zweiundzwanzig Sets, ab Werk aufeinander abgestimmt: Module, Wechselrichter, Anschlusskabel und Halterung in einem Paket. Mit Speicher von drei Herstellern oder ohne.

Steckerfertig vorkonfiguriert Versand aus deutschem Lager Kauf auf Rechnung möglich
22 Sets ab 149 €
900 – 6.000 Watt Modulleistung
2,56 – 5,02 kWh Speicher
3 Speichermarken

Direkt zur passenden Auswahl

  • Versand aus deutschem Lager
  • Kauf auf Rechnung
  • Steckerfertig vorkonfiguriert
  • Beratung von Menschen, die selbst montiert haben
Alle 30 Sets

Erst die Frage nach dem Speicher, dann die Größe

Die Sets unterscheiden sich vor allem darin, ob und welcher Speicher dabei ist. Innerhalb jeder Gruppe wächst nur die Modulzahl.

Kaufberatung lesen

Ohne Speicher

Module, Mikro-Wechselrichter, Kabel und Halterung – ohne Batterie und damit der günstigste Einstieg. Ein Speicher lässt sich später nachrüsten, ohne dass die Module getauscht werden.

13 Sets

Mit Marstek Speicher

2,56 kWh · All-in-One

Der günstigste Weg zu einem Speicher. Wechselrichter steckt im Gerät, also ein Gerät statt drei.

4 Sets · 669,00 € – 839,00 € Alle 4 Marstek-Sets

Mit Anker SOLIX Speicher

2,68 und 5,02 kWh · bis 30 kWh

Die größte Auswahl an Modulgrößen, Smart Meter inklusive, Notstromausgang und für dynamische Stromtarife vorbereitet.

9 Sets · 1.119,00 € – 2.519,00 € Alle 9 Anker-Sets

Unsicher, welche Größe passt?

Der Rechner nimmt deinen Jahresverbrauch und die Ausrichtung des Balkons und sagt dir, welches der 22 Sets passt – ohne dass du dich durch Datenblätter arbeiten musst.

Größe berechnen

Mit Hoymiles Speicher

4,02 kWh · bis 16 kWh

Die Mittelklasse: mehr Kapazität als der Marstek, günstiger als die große Anker.

4 Sets · 1.189,00 € – 1.609,00 € Alle 4 Hoymiles-Sets
Einzeln nachrüsten

Alles, was sonst noch dazugehört

Häufige Fragen

Was vor dem Kauf am häufigsten gefragt wird

Wie viel Leistung darf ein Balkonkraftwerk haben?

Begrenzt ist die Leistung des Wechselrichters auf 800 Watt. Die Module dürfen deutlich mehr haben – deshalb gibt es hier Sets bis 6.000 Watt Modulleistung. Mehr Module heißen nicht mehr Spitzenleistung, sondern dass die 800 Watt auch morgens, abends und bei Bewölkung erreicht werden. Mit Speicher wandert der Überschuss ohnehin in die Batterie.

Muss ich das Balkonkraftwerk anmelden?

Ja, im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur. Das ist kostenlos und in wenigen Minuten erledigt. Die frühere zusätzliche Anmeldung beim Netzbetreiber ist seit dem Solarpaket I entfallen.

Brauche ich die Erlaubnis von Vermieter oder Eigentümergemeinschaft?

Seit 2024 gelten Steckersolargeräte als privilegierte bauliche Veränderung. Grundlos verbieten lässt sich die Anlage damit nicht mehr. Über das Wie – also Befestigung, Optik, Statik – muss man sich trotzdem einigen. Im Zweifel vorher kurz schriftlich ankündigen, das erspart die Diskussion hinterher.

Mit oder ohne Speicher?

Ohne Batterie nutzt du nur, was gerade erzeugt wird – bei den meisten Haushalten 30 bis 40 Prozent. Der Speicher schiebt den Mittagsüberschuss in den Abend und hebt das auf rund 80 Prozent. Er kostet mehr als die Module, ist aber der größte einzelne Hebel. Wer tagsüber zu Hause ist, braucht ihn weniger dringend.

Was ist in einem Komplettset enthalten?

Bifaziale Glas-Glas-Module, der Wechselrichter – bei den Speichersets im Speicher integriert –, alle Anschlusskabel und die Halterung. Bei den Anker-Sets zusätzlich das Smart Meter. Du musst nichts zusammenstellen und nichts nachbestellen.

Wie lange dauert die Montage?

Zwei Module an einem Balkongeländer sind in rund 30 Minuten montiert. Die Halterung liegt bei, die Kabel sind vorkonfektioniert, gesteckt wird in eine normale Außensteckdose. Sets mit Speicher brauchen einen Nachmittag, weil der Speicher einen festen Standort und das Smart Meter einen Platz im Zählerschrank braucht.

Kaufberatung

Balkonkraftwerk Komplettset kaufen – worauf es ankommt

Ein Komplettset nimmt dir die Abstimmung ab: Module, Wechselrichter, Kabel und Halterung passen ab Werk zusammen. Zu entscheiden bleiben zwei Dinge – ob ein Speicher dabei sein soll und wie viel Modulfläche du hast.

Warum ein Komplettset und nicht selbst zusammenstellen?

Einzeln gekauft ist ein Balkonkraftwerk selten günstiger, aber fast immer aufwendiger: Modulstecker müssen zum Wechselrichter passen, die Halterung zum Geländerprofil, das Kabel zur Steckdose. Ein Set nimmt dir diese Abstimmung ab. Wer ohnehin Module hat und nur erweitern will, findet die Einzelmodule und den passenden Wechselrichter hier ebenfalls.

Die wichtigste Entscheidung: mit oder ohne Speicher

Alles andere ist danach eine Frage der Größe. Ohne Batterie nutzt du nur den Strom, der gerade erzeugt wird – bei einem Haushalt, der tagsüber leer ist, sind das 30 bis 40 Prozent. Mit Speicher steigt das auf rund 80 Prozent, weil der Mittagsüberschuss in den Abend wandert. Der Speicher kostet mehr als die Module, und genau deshalb lohnt er sich vor allem dann, wenn abends verbraucht wird. Wer im Homeoffice arbeitet oder eine Gefriertruhe laufen hat, kommt auch ohne weit. Die Sets ohne Speicher lassen sich später jederzeit nachrüsten, ohne dass die Module getauscht werden.

Wie viel Modulleistung sinnvoll ist

Der Wechselrichter darf 800 Watt abgeben, die Module dürfen mehr haben. Mehr Modulfläche bringt deshalb keine höhere Spitze, sondern eine längere: Die 800 Watt werden auch morgens, abends und im Winter erreicht statt nur zur Mittagsstunde im Juni.

  • Balkon oder Geländer: 2 Module, 900–1.000 W
  • Terrasse oder Garten: 4–8 Module, 1.800–4.000 W
  • Flachdach oder Garagendach: 10–12 Module, 5.000–6.000 W

Die drei Speichermarken im Überblick

Marstek Jupiter C Plus – 2,56 kWh, All-in-One mit integriertem Wechselrichter, günstigster Einstieg. Kein Notstrom, kein dynamischer Tarif.
Hoymiles HiBattery 4020 X – 4,02 kWh, Notstromausgang, für dynamische Tarife vorbereitet.
Anker SOLIX Solarbank – 2,68 oder 5,02 kWh, bis 30 kWh erweiterbar, Smart Meter inklusive, größte Auswahl an Modulgrößen.

Anmeldung und Recht in zwei Sätzen

Eintragen musst du die Anlage im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur – kostenlos, online, wenige Minuten. Die zusätzliche Anmeldung beim Netzbetreiber ist seit dem Solarpaket I entfallen. Seit 2024 gelten Steckersolargeräte außerdem als privilegierte bauliche Veränderung: Vermieter und Eigentümergemeinschaft können sie nicht mehr grundlos untersagen, über die Art der Befestigung muss man sich aber einigen.