Marstek Saturn M2-800 Mikrowechselrichter 800 W
- 2 MPP-Tracker
- IP67 · 10 Jahre Garantie
- WLAN und App · kein DTU nötig
Steckerfertige Wechselrichter für Balkonkraftwerke, 800 VA und 1.600 VA. Der Unterschied steckt nicht in der Leistung, sondern in der Zahl der MPP-Tracker und darin, ob WLAN eingebaut ist.
Auf jeder Karte stehen die zwei Angaben, die wirklich entscheiden: wie viele Stränge das Gerät unabhängig regelt, und ob du noch einen Datenlogger dazu brauchst.
Das hängt am Gerät, nicht an der Leistung. Der HF-800-WB hat einen MPP-Tracker, der HiFlow 800 Pro zwei und nimmt bis zu vier Module, der HMS-1600-4T hat vier Tracker für vier Module. Auf jeder Karte steht, was geht.
Nur beim HMS-1600-4T. Die anderen drei haben WLAN eingebaut und melden sich direkt in der App. Den DTU-WLite-S gibt es bei uns für rund 20 € – rechne ihn beim Preisvergleich mit ein.
Ja, und es ist sogar sinnvoll. Module erreichen ihre Nennleistung nur unter Laborbedingungen. 2.000 Watt Module an einem 800-W-Gerät bedeuten, dass du auch morgens, abends und bei Bewölkung auf brauchbare Leistung kommst.
Voltampere ist die Scheinleistung, Watt die Wirkleistung. Bei einem Wechselrichter für Solaranlagen liegen beide praktisch gleichauf, weshalb die Hersteller die Begriffe gemischt verwenden. Für deine Entscheidung macht es keinen Unterschied.
Nein. Ein Mikrowechselrichter wird an die Module gesteckt und in eine normale Außensteckdose eingesteckt. Anmelden musst du die Anlage trotzdem – im Marktstammdatenregister, das dauert ein paar Minuten und ist kostenlos.
Bei 800 VA hört die Leistungsfrage auf, weil die Grenze gesetzlich ist. Alle Geräte hier geben gleich viel ab. Unterschieden wird über drei Dinge: MPP-Tracker, Überwachung und Preis je Watt.
Ein Tracker regelt alle angeschlossenen Module gemeinsam – das schwächste bestimmt den Arbeitspunkt. Bei zwei Modulen am selben Geländer, gleiche Ausrichtung, gleiche Verschattung, ist das völlig in Ordnung. Sobald eines von einem Baum, einem Schornstein oder dem Nachbarbalkon beschattet wird, kostet es. Mit zwei oder vier Trackern wird jeder Strang für sich geregelt.
Zwei Geräte geben beide 800 Watt ab und kosten 64,90 und 109 €. Das eine liegt bei 8,1 Cent je Watt, das andere bei 13,6. Diese Zahl steht hier auf jeder Karte, und sie ist der schnellste Weg zu sehen, ob ein Aufpreis für Ausstattung steht oder nur für den Namen.
Drei der vier Geräte hier melden sich direkt per WLAN in der App. Der HMS-1600-4T braucht einen DTU-Datenlogger – ein eigenes Gerät, das rund 20 € kostet und eine Steckdose belegt. Wer den Preis vergleicht, ohne das mitzurechnen, vergleicht falsch.
Es wirkt widersinnig, 2.000 Watt Module an ein 800-W-Gerät zu hängen. Es ist aber die übliche und richtige Auslegung: die Nennleistung eines Moduls gilt bei 1.000 W/m² Einstrahlung und 25 °C Zelltemperatur – Bedingungen, die in Deutschland selten zusammentreffen. Mehr Modulfläche heißt vor allem: früher am Morgen und länger am Abend in der Nähe der 800 Watt.
Ein AC-Anschlusskabel passend zum Hersteller, und eine Halterung für die Module. Beides ist in einem Komplettset enthalten und dort zusammen günstiger als einzeln.