Aufständerung Solarmodul Halterung Balkonkraftwerk Flachdach Fassade PV
- 20 bis 35 Grad einstellbar
- TÜV- und CE-geprüft
Halterungen, Kabel, Smart Meter und Stecker. Die Teile, an denen eine Anlage am Ende scheitert, wenn eines davon fehlt oder nicht zum Rest passt.
Sortiert danach, in welcher Reihenfolge man sie braucht: erst muss das Modul irgendwo hin, dann muss Strom von dort weg, und erst danach wird es klug.
Die erste Entscheidung, und die einzige, die man nicht nachträglich ändert, ohne alles wieder abzuschrauben. Wo das Modul hängt, entscheidet, welche Halterung passt.
Drei Sorten, die man nicht verwechseln darf: Solarkabel führen Gleichstrom vom Modul zum Wechselrichter, AC-Kabel führen Wechselstrom von dort zur Steckdose.
Misst, wie viel Strom der Haushalt gerade zieht. Erst damit gibt ein Speicher genau so viel ab, wie gebraucht wird – und kann auf stündliche Strompreise reagieren.
Für alle, die Kabel selbst konfektionieren oder mehrere Module auf einen Eingang zusammenführen wollen.
Geräte, die nicht in die anderen Schubladen passen: der WLAN-Datenlogger für Hoymiles und das Power Dock, das mehrere Anker-Speicher zu einem System zusammenfasst.
Eine Halterung, und die passenden Kabel. Alles andere ist optional. Ein Komplettset bringt Halterung und Kabel meistens mit – wenn du einzeln zusammenstellst, sind das die beiden Posten, die am häufigsten vergessen werden.
MC4 ist der Standard auf der Gleichstromseite, also zwischen Modul und Wechselrichter. Fast jedes Modul und jeder Mikro-Wechselrichter hat ihn. Vorsicht nur bei sehr billigen Nachbauten: die sehen gleich aus, sitzen aber nicht dicht.
Für ein Balkonkraftwerk nicht – Modul, Halterung, Kabel und Stecker montierst du selbst, eingesteckt wird in eine normale Außensteckdose. Ein Elektriker wird gebraucht, sobald fest verdrahtet wird: bei Hausspeichern, beim Anker Power Dock und bei Smart Metern, die in den Zählerschrank kommen.
Miss die Strecke ab und rechne großzügig, Kabel kürzen ist leichter als verlängern. Und leg nicht den kürzesten Weg an, sondern den, den das Kabel wirklich nehmen kann – um die Ecke, am Geländer entlang, durch die Fensterdurchführung.
Der Wechselrichter ist ausgesucht, die Module auch. Was jetzt noch fehlt, kostet zusammen selten mehr als hundert Euro – entscheidet aber darüber, ob die Anlage am Wochenende steht oder ob du Montag wieder bestellst.
Die Halterung ist die einzige Entscheidung, die sich nachträglich nicht korrigieren lässt, ohne alles wieder abzubauen. Sie hängt an einer einzigen Frage: wo soll das Modul hin? Balkongeländer, Flachdach, Ziegeldach und flache Fläche brauchen vier verschiedene Systeme, und keines davon passt an die Stelle des anderen. Miss vorher – Geländerstärke, Rahmenhöhe des Moduls, bei Ziegeldächern die Sparrenlage.
Das Solarkabel führt Gleichstrom vom Modul zum Wechselrichter und endet auf beiden Seiten in MC4-Steckern. Das AC-Kabel führt Wechselstrom vom Wechselrichter zur Steckdose und hat den Stecker des jeweiligen Herstellers. Sie sehen sich nicht ähnlich, werden aber regelmäßig verwechselt, weil beides „das Kabel“ heißt.
Für ein Balkonkraftwerk reicht 4 mm² fast immer. 6 mm² lohnt sich, wenn die Strecke lang wird oder mehrere Module in Reihe hängen – dickeres Kabel heißt weniger Verlust. Bei den üblichen fünf bis fünfzehn Metern ist der Unterschied allerdings so klein, dass er den Aufpreis selten rechtfertigt.
Wenn du einen dynamischen Stromtarif hast. Ohne Messung weiß der Speicher nicht, was der Haushalt gerade zieht, und kann nicht auf Preise reagieren – er lädt aus der Sonne und gibt pauschal ab. Mit Smart Meter lädt er nachts, wenn Strom billig ist, und gibt ab, wenn er teuer wäre. Das ist der Punkt, an dem ein Speicher auch im Winter arbeitet.
Dann lohnt der Blick auf die Komplettsets: Halterung und Kabel sind dort dabei, aufeinander abgestimmt und zusammen günstiger als einzeln.